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Wissenswertes

Ontologie

Eine Ontologie ist zunächst ein Seinszusammenhang. Dementsprechend versteht man in der Informatik darunter eine Wissensrepräsentation eines formal definierten Systems von Begriffen und Relationen. Zusätzlich enthalten Ontologien Inferenz- und Integritätsregeln, das heißt, Regeln der Schlussfolgerung und zur Gewährleistung ihrer Gültigkeit. Der wohl bekannteste Definitionsversuch stammt von T. Gruber. Dieser bezeichnet Ontologien als "explizite formale Spezifikation einer gemeinsamen Konzeptualisierung (Begriffsbildung)".[1]

Diese Übersetzung des bekanntesten Definitionsversuchs stimmt nicht mit dem englischen Text des als Quelle genannten Artikels überein. Dort wird zwar gelegentlich von shared ontologies geredet, aber nicht von ontologies as shared conceptualization. Das Originalzitat lautet An ontology is an explicit specification of a conceptualization. Vielleicht ist die eigentliche Quelle dieser Übersetzung eine Interpretation dieser Definition. Es ist unter Umständen sinnvoll, dann auf diese zu verweisen und nicht auf Gruber.

Ontologien haben mit der Idee des „Semantic Web“ in den letzten Jahren einen Aufschwung erfahren. Eine allgemeine Definition des Begriffes „Ontologie“ ist schwierig, da je nach Autor verschiedene Systeme darunter subsumiert werden. So lassen sich mehrere bereits länger existierende Formate und Ansätze wie Frames und Semantische Netze aus der Künstlichen Intelligenz oder Klassifikationen und Thesauri aus der Dokumentationswissenschaft wahlweise als Vorläufer, Alternativen oder als spezielle Formen von Ontologien auffassen.

Ontologien dienen in verschiedenen Bereichen als Mittel der Strukturierung und zum Datenaustausch, um bereits bestehende Wissensbestände zusammenzufügen – beispielsweise genetische Daten in der Bioinformatik. Experten aus verschiedenen Gebieten widmen sich der Modellierung ihres jeweiligen Spezialwissens und notwendiger Inferenzprozesse, so dass auf dieser Basis deklaratives Wissen, Problemlösungstechniken und Schlussfolgerungsmechanismen von mehreren Systemen geteilt werden können.

Der große Unterschied zur Taxonomie ist der, dass die Ontologie ein Netzwerk von Informationen mit logischen Relationen darstellt, während die Taxonomie eine hierarchische Untergliederung bildet.

Eine Ontologie ist vergleichbar mit einem UML-Klassen-Diagramm. Dieses modelliert nach dem Konzept der objektorientierten Softwareentwicklung einzelne Klassen, deren Eigenschaften sowie die Beziehungen zwischen den verschiedenen Klassen. Ontologien haben die gleiche Aufgabe. Es werden jedoch keine Softwareklassen modelliert, sondern einzelne Begriffe.


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